Prof. Stephan Willems ist neuer Chefarzt Kardiologie in der Asklepios Klinik St. Georg

2019-06-12 09:34:41

Hamburg - (ots) -- Asklepios stärkt seine Position als Nr. 1 in der Herzmedizin in Hamburg - Renommierter Herzspezialist kommt vom UKE und bringt ein Team von 20 Spezialisten mit, darunter 15 Ärzte - Herz-Team in St. Georg mit mehr als 200 Spezialisten in Kardiologie, Chirurgie, Angiologie und Radiologie versorgt mehr als 7.000 kardiologische Patienten pro Jahr - Weltweit die meisten Katheterablationen - Neue Therapien für Herzschwäche und die Volkskrankheit Vorhofflimmern Prof. Dr. Stephan Willems leitet ab dem 1. Juli 2019 die Kardiologie der Asklepios Klinik St. Georg. Prof. Willems, der die Nachfolge des weltweit renommierten Chefarztes Karl-Heinz Kuck antritt, ist als Leiter des Universitären Herzzentrums der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE) zu Asklepios gewechselt. Er bringt ein 20-köpfiges Spezialisten-Team mit, darunter 15 Fachärzte, Study Nurses und Klinikkoordinatorinnen. Damit stärkt Asklepios seine Position als größter Anbieter von Herzmedizin in der Metropolregion Hamburg. Pro Jahr behandelt Asklepios in Hamburg mehr als 32.000 kardiologische Patienten. Der Standort St. Georg mit seinen insgesamt mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich der Herzmedizin ist dabei führend und verfügt über mehrere Hybrid-OPs für interdisziplinäre Eingriffe (Kardiologie, Herzchirurgie, Angiologie), zwei Herzkatheterlabore und vier hochmoderne elektrophysiologische Labore, in denen weltweit die meisten Interventionen (Katheterablationen) durchgeführt werden. An den Standorten St. Georg und Nord-Heidberg betreibt Asklepios zudem sogenannte Cardiac Arrest-Zentren. Dort werden kritisch kranke Patienten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand rund um die Uhr mit modernster Technik von einem interdisziplinären Team aus Spezialisten behandelt. Das erhöht ihre Überlebenschancen erheblich und reduziert Spätfolgen. "Mit Professor Willems und seinem hochspezialisierten Team können wir die hervorragende und weltweit renommierte Herzmedizin der Asklepios Klinik St. Georg weiter stärken und ausbauen", sagt Joachim Gemmel, Sprecher der Geschäftsführung der Hamburger Asklepios Kliniken. "Im Bereich der kardiologischen Versorgung ist Asklepios in Hamburg der mit Abstand größte Anbieter. Herzpatienten können an allen Standorten unserer Kliniken mit den modernsten Methoden untersucht und behandelt werden, in St. Georg und Harburg je nach Krankheitsbild sogar in Kombination mit Herzchirurgen und Gefäßchirurgen", ergänzt Prof. Dr. Christoph U. Herborn, Chief Medical Officer der Asklepios Kliniken Gruppe. Prof. Willems, dessen berufliche Karriere als Arzt und Herzspezialist vor 30 Jahren in der Klinik St. Georg begann, wird an seiner neuen, alten Wirkungsstätte besonders die aktuellen, schonenden minimalinvasiven Behandlungsverfahren einsetzen. "Auf allen Gebieten der Herzmedizin gibt es große Fortschritte, von der Therapie der Herzklappenfehler über die Behandlung von Herzkranzgefäßeinengungen und bis hin zu den Themen Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen. Unsere Kardiologen werden gemeinsam mit den chirurgischen Kollegen für jeden Patienten das jeweils beste Verfahren wählen", so Prof. Willems. Für Patienten mit einer Herzschwäche kündigt er die Einführung neuer, spezieller Schrittmacher-Verfahren an, welche durch eine gezielte Stimulation des Herzens die herkömmlichen Methoden ergänzen oder sogar ersetzen können. "Das ist ein entscheidender Fortschritt bei der schwierigen Behandlung der zum Teil lebensbedrohlichen Herzschwäche und kann dazu beitragen, die Anzahl der Herztransplantationen zu verringern. Insbesondere vor dem Hintergrund des Spendermangels sind solche Methoden sehr wichtig", so Prof. Willems. Bei den Herzrhythmusstörungen steht für Professor Willems die Behandlung des Vorhofflimmerns im Fokus. "Dabei handelt es sich um eine Volkskrankheit, die durch den demographischen Wandel und die Fehlernährung zahlenmäßig zuletzt enorm zugenommen hat", so der Herzspezialist, der im vergangenen Jahr vom "Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V." in den Vorstand berufen wurde. "Wir müssen das Vorhofflimmern möglichst früh erkennen, auch mit Hilfe von Smartwatches und integrierter Herzfrequenzmessung, damit es nicht zu einer Herzschwäche kommt. Anstelle von Medikamenten und einem Abwarten kommt beim Vorhofflimmern heute zunehmend eine Katheterablation zum Einsatz, also eine möglichst frühe Intervention, um die Menschen vor den lebensbedrohlichen Folgen zu schützen."
Ein Foto von Prof. Willems und dem Großteil des Teams, das er aus dem UKE in die Asklepios Klinik St. Georg mitgebracht hat, liegt dieser Pressemitteilung bei. Copyright: Asklepios.
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